Ein Nachmittag am Rhein
- martin

- 13. Apr.
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 17. Apr.
April
Heute habe ich mich mit meinem besten Kumpel am Rhein getroffen. Früher haben wir auf einem Baumstamm gechillt, aufs Wasser geschaut, sind am Strand spaziert. Heute machen wir genau das selbe. Fast! Ich habe meine Adleraugen wieder in den Fotografenmodus programmiert und mein Interner Sucher ist permanent aktiv. So fällt mir beim laufen der letzten Meter zum vereinbarten Treffpunkt schon das erste Naturspektakel ins Auge! Das muss ein Adler sein! Oder ein Habicht, oder egal... Geil!

Ich war schon locker hundert mal hier und habe die Ruhe, das Wasser und die Natur genossen. Aber ab heute soll sich alles ändern: ich bin ja jetzt Fotograf! Also schaue ich mich wieder in der Nähe und der Ferne um. Mir fällt der Lichtring um die Sonne auf, der sich in den Wolken bildet. Mir fällt auf wie geil der Kontrast zwischen den harten Steinen und dem weichen Wasser ist. Mir fällt der Jeansstoff an meinem Oberschenkel auf - sieht eigentlich ganz geil aus. Und da: irgendein Wasservogel direkt neben uns. Los gehts!
Ok. Soweit so gut. Während mir mein Kumpel alle Updates aus seinem Urlaub, seiner Beziehung und dem neuen Lebensabschnitt erzählt höre ich total aufmerksam zu, aber einer kleiner Teil meines Hirns beschäftigt sich wieder mit Motiven. Komisch, ich dachte nicht dass ich beides könnte, aber es läuft ganz gut soweit. "Sollen wir mal ne Runde am Strand lang laufen, Andre?" "Klar!" Weiter geht's mit Motiven auf dem Boden, in der Luft und einem Selfie.
Nachdem ich den Strandascbhnitt nur erfolgreich abgearbeitet habe und das Gespräch langam zum Ende kommt laufen wir zurück zum Auto, dass man circa einen Kilometer entfernt parken muss. Ein neues Habitat für den frischgeborenen Naturfotografen! Hier haben wir einen Wegesrand, an dem eine kleine Blume blüht. Außerdem entdecke ich die Distelblüte, eine Schnecke und ein heftig am Boden chillendes Blatt! Hammer! In einem angenzenden Waldstück wächst ein neues Stück Baum aus dem Stamm, dass ich natürlich auch zu Übungszwecken als Motv entfremde. Boah ist das alles geil hier! Ich schließe den Fotowalk mit einem epischen Shot der Leitplanke zum Rückweg ab. Und bin zufrieden.
Fazit und weitere Schritte
Ich habe gelernt, dass man auch mit Freunden auf Fotowalks gehen und sich dabei unterhalten kann. Ich habe gelernt, dass man mehr Motive findet, je genauer man schaut. Ich habe gelernt, dass mich fotografieren total entspannt!
So, morgen gehts ins Shaolinkloster nach Otterberg.. ich bin gespannt!





































